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6.1.2015
Südmexiko-Newsletter Januar 2015
16.11.2014
Südmexiko-Newsletter November 2014
13.10.2014
Veranstaltung 20./21.10.2014: Die vergessene Migration - Zur Situation der TagelöhnerInnen aus Guerrero in der Landwirtschaft Nordmexikos
13.10.2014
Das Massaker von Iguala
3.10.2014
Südmexiko-Newsletter September-Oktober 2014
11.9.2014
Veranstaltung 15.9.14: AGROMULTIS GEGEN BAUERN IN CHIAPAS/MEXIKO
13.8.2014
Soli-Newsletter August 2014
12.7.2014
Südmexiko-Newsletter Juni-Juli
19.5.2014
Solidaritäts Brief für La Realidad
19.5.2014
Südmexiko-Newsletter Mai
 
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Südmexiko-Newsletter Februar 2015

--- Direkte Solidarität mit Chiapas ---
21. Februar 2015

URGENT-ACTION

Zeuginnen der Ermordung von Bety und Jyri bedroht
Zwei indigene Frauen hatten im April 2010 die Tötung der Menschenrechtsaktivisten Bety Cariño und Jyri Jaakkola durch Paramilitärs beobachtet. Am 22. Januar 2015 sind sie bedroht worden, um sie von ihrer kurz bevorstehenden Aussage vor Gericht abzuhalten. Sie wurden in ihrem Heimatort im Bundestaat Oaxaca von den Verwandten des Tatverdächtigen aufgesucht und aufgefordert, ihre schriftlichen Zeugenaussagen zurückzuziehen. Die von den Behörden bereitgestellten Schutzmassnahmen für die beiden Frauen sind unzureichend.
Im Jahr 2012 wurden Haftbefehle gegen Mitglieder einer bewaffneten Gruppierung mit offensichtlicher Verbindung zu lokalen und bundesstaatlichen Behörden ausgestellt. Die Gruppierung soll für die Tötung von Bety Cariño und Jyri Jaakkola im Jahr 2010 in der Nähe der Indigenengemeinde San Juan Copala verantwortlich sein. Elf der Beschuldigten befinden sich nach wie vor auf freiem Fuss. Die verantwortlichen Behörden haben die Vollstreckung der Haftbefehle nur unzureichend vorangetrieben, offenbar aus Angst vor Vergeltung durch die Gruppierung.

MITMACHEN BEI UA VON AMNESTY

UA direkt im Internet unterschreiben (auf Spanisch)

Danke für eure Teilnahme!

GUERRERO

Mexikanische Regierung erklärt die verschwundenen Studenten für «offiziell tot» und den Fall für geschlossen
Der Generalstaatsanwalt Mexikos erklärte die am 26. September 2014 verschleppten Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa offiziell für tot – und möchte so den Fall schliessen.
Nicht so die Angehörigen und Sympathisanten der gewaltsam Verschwundenen, die der Regierung vorwerfen, selbst in den Fall verwickelt zu sein. Ihr Anwalt weist darauf hin, dass in den Ermittlungen vieles noch nicht aufgeklärt worden sei. Bis jetzt gebe es auch keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass alle der 42 noch vermissten Studenten ermordet worden seien.
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Weltweite Proteste von Mexico-City nach Davos!
Vier Monate nach dem gewaltsamen Verschwinden der 43 Studenten haben am 26. Januar 2015 in Mexico-City erneut Tausende auf den Strassen protestiert. Auch in 20 weiteren Städten Mexikos fanden Protestaktionen statt. Die Protestierenden halten die offizielle Version der Regierung für unglaubwürdig. Amnesty International forderte die Strafverfolger auf, gegen die Armee zu ermitteln.
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Bericht in der Jungen Welt

Die Forderung, das Massaker an den 43 Studenten aufzuklären, gelangte bis nach Davos ans WEF, zu dem auch mexikanische Regierungsvertreter angereist waren. MenschenrechtsaktivistInnen machten in einer kreativen Aktion auf das Verbrechen und die gewaltsam verschwundenen Studenten aufmerksam. Auf Twitter verbreitete sich diese Aktion im Lauffeuer.
Fotos
Tweet
Video-Dankgruss für Soliaktionen
Bericht über Anti-WEF im Umbruch

UNO empfing Delegation von Angehörigen der 43 Studenten in Genf
Ein aus zehn unabhängigen Experten bestehendes UN-Komitee empfing am 2. und 3. Februar 2015 eine Delegation aus Mexiko. Zum ersten Mal befasst sich dieses UN-Komitee, zuständig für die Einhaltung der Internationalen Konvention zum Schutz aller Personen vor dem gewaltsamen Verschwindenlassen, mit Mexiko – einem Land, in dem rund 25'000 Personen als «nicht lokalisierbar» gelten.
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Bauernaktivist in Morelos geköpft aufgefunden
Alejandro Gustavo Salgado von der linken Organisation Frente Popular Revolucionario (FPR) ist auf grausame Weise ermordet worden. Er war in der Organisation von KleinbäuerInnen und auch in den aktuellen Mobilisierungen rund um Ayotzinapa aktiv.
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NZZ vom 16.2.2015

CHIAPAS

San Sebastián Bachajón: Chronik eines Widerstandes
Aktuelles Video über den Widerstand in San Sebastián Bachajón gegen die Grossprojekte der Regierung. Am 11. Januar 2015 griff die Polizei eine Blockade der AnhängerInnen der Sexta in San Sebastián Bachajón/Agua Azul, Chiapas an. Bei dem Angriff mit Gummigeschossen und scharfer Munition wurden zwei junge Männer verletzt. (mit deutschen Untertiteln, Promedios Chiapas) Zum Video
Communiqué vom 5. Februar (Spanisch)
Rückblick auf Spanisch
Webseite La Lucha de Bachajón sigue!, auch auf Deutsch
Mehr Infos zum Konflikt, zur aktuellen Lage und zu Solidaritätsaktionen z.B. aus Deutschland

Interview mit Sylvia Marcos über den Kampf der zapatistischen Frauen und die Emanzipation innerhalb der zapatistischen Bewegung (auf Spanisch)
Die Anthropologin und Psychologin Sylvia Marcos geht darin auf die Rolle der zapatistischen Frauen ein, ihren Kampf, der mit dem Revolutionären Frauengesetz namentlich ihren Anfang nahm, und ihre Einschätzung heute – nach den Erfahrungen in der Escuelita. Auf Deutsch demnächst auf unserer Homepage.
Interview auf Spanisch:El gobierno autónomo zapatista le da más espacios de autoridad a las mujeres

MEXIKO CITY

Urteil des Ständigen Völkertribunals (TPP): Kapitel Mexiko jetzt auf Deutsch
Inzwischen liegt die deutsche Übersetzung des Urteils des Ständigen Völkertribunals (TPP) zum Kapitel Mexiko vor. Die deutsche Fassung kann unter anderem auf den Webseiten www.tppmexico.org und www.ceccam.org/de abgerufen werden. Das TPP stützt sein Urteil auf über 500 dokumentierte Fallbeispiele, die im Rahmen von sieben Themenbereichen und drei Querschnittsthemen in der vergangenen drei Jahren unter dem Obertitel «Freihandel, Gewalt, Straffreiheit und Rechte der Völker in Mexiko» zusammengetragen wurden.
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HINWEISE

Di, 17. Feb. 2015, 22-23 Uhr Radio Lora Sendung «La Noche de la Iguana»
sobre/con la Solidaridad Directa con Chiapas y actualidades – Gespräch mit zwei Aktivistinnen der Direkten Solidarität von Chiapas (auf Spanisch)
Nachhören im LoRa-Archiv

Mi, 18. Feb. 2015, Veranstaltung zur Revolution in Kobanê
Volkshaus Zürich, 19 Uhr

Songül Karabulut (Sprecherin der aussenpolitischen Kommission des Kurdistan Nationalkongresses KNK) und Hassan Mohamed Ali (europäischen Vertreter der PYD) werden über den Widerstand in Kobanê und die Hintergründe der Revolution in Rojava informieren.
Wie sieht es aktuell in Kobanê aus? Wie funktioniert das politische, soziale und wirtschaftliche Leben heute in Rojava? Welche politische Perspektive steckt hinter der Selbstverwaltung fern von Nationalstaat und Patriarchat?
Organisiert durch das Rojava Solikomitee Zürich.

Sa/So, 7.-8. März 2015: Internationaler Frauen(kampf)tag «Frauen kämpfen»

Bern, Schützenmatte, 7. März, 13.00 Uhr
Grosse Demo zum Auftakt des 4. Marche mondiale des Femmes
Mehr Infos

Zürich, Hechtplatz, 7. März, 13.30 Uhr
Mehr Infos

Basel, Theaterplatz, 8. März, 13.00 Uhr
Solidarität mit den Frauen von Rojava!
Weitere Infos

Ankündigung: Ende April 2015 macht eine «Delegation der 43 verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa» auf ihrer Rundreise durch Europa Halt in der Schweiz
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