Kategorien: Timeline Stories

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16. Februar

Bei den Verhandlungen von San Andrés wird ein erstes Abkommen über „Indigene Rechte und Kultur“ unterzeichnet. Der erste Verhandlungstisch (von insgesamt sieben) wurde somit beendet. Eine zweite Verhandlungsrunde scheitert im August desselben Jahres u. a. weil das erste Abkommen nicht umgesetzt wird.

1. Januar

Die EZLN ruft als Antwort auf die nationale Befragung die „Zapatistische Front der Nationalen Befreiung“ ins Leben, politischer und zivilier Ausdruck der zapatistischen Bewegung.

August

1.3 Millionen MexikanerInnen sprechen sich bei der ersten „Nationalen Befragung für den Frieden und die Demokratie“ dafür aus, dass sich die EZLN in ein „landesweites, unabhängiges politisches Forum“ umwandelt.

Sommer

Die Bundesarmee beginnt mit der Ausbildung der Paramilitärs in Chiapas; „Paz y Justicia“ ermorden und vertreiben Oppositionelle in der Zona Norte.

Februar / März

In Mexiko und weltweit finden wiederum grosse Mobilisierungen gegen den Krieg in Chiapas statt, so auch in Zürich. Die Öffentlichkeit zwingt den Präsidenten Zedillo, die Militäroffensive zu beenden. In der Folge dieser Mobilisierungen entsteht die „Direkte Solidarität mit Chiapas“.
April: Vorbereitungen für weitere Friedensverhandlungen.

9. Februar

Präsident Zedillo gibt die vermeintliche Identität von Subcomandante Marcos als Rafael Sabastian Guillén Vicente bekannt; Zedillo erlässt Haftbefehle gegen ihn und weitere Mitglieder der EZLN-Führung; Bundesarmee und Polizeieinheiten dringen in zapatistisch kontrollierte Gebiete ein und besetzen die Dörfer; die Zapatistas ziehen sich tief in den lakandonischen Urwald zurück, oft fliehen ganze Dorfgemeinschaften mit ihnen; es kommt nicht zu einer Konfrontation zwischen den beiden Armeen.

Dezember

Eine der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrisen erschüttert das Land: Freigabe des Wechselkurses, Einbruch des Pesokurses um 40 %, massive Kapitalflucht.

19. Dezember

Zweite militärische Offensive der EZLN; über tausend KämpferInnen durchbrechen den Sperrgürtel der Bundesarmee, vermeiden aber jeden bewaffneten Zusammenstoss; sie besetzten 38 Ortschaften und erklären sie zusammen mit der Lokalbevölkerung zu „autonomen aufständischen Gemeinden“.

10. Oktober

EZLN bricht Gespräche mit der Regierung ab.

21. August

Präsidentschaftswahlen: PRI-Kandidat Ernesto Zedillo wird in einer unsauberen Wahl neuer Präsident.