Zweite „internationale Kommission zur Beobachtung der Menschenrechte“ analysiert den Konfliktverlauf und übergibt den Bericht Mary Robinson, der UNO-Sonderbeauftragten für Menschenrechte.
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15. September
Am Tag der mexikanischen Unabhängigkeit wird ein Fest der mexikanischen Botschaft in Bern durch eine lautstarke Kundgebung gestört.
14. August
Die Bundesarmee besetzt unter Einsatz von Fallschirmjägern ein Landstück beim Dschungeldorf Amador Hernández und hält somit eine weitere Position am Eingang des Naturschutzgebietes „Montes Azules“, wo sich die Truppen der EZLN versteckt halten. Die widerständige Bevölkerung demonstriert über ein Jahr lang täglich gegen das Militärcamp.
April-Juli
Die Bundesarmee intensiviert den „Krieg niederer Intensität“ mit immer neuen Übergriffen auf indigene Gemeinden.
21. März
An der „Nationale Befragung“ werden fast 3 Millionen Stimmen abgegeben und somit die politischen Forderungen der indigenen Bewegung legitimiert. 5000 Zapatistas begleiteten und promovierten die „Consulta“ im ganzen Land.
19. Juli
Mit der „Fünften Erklärung aus dem Lakandonischen Urwald“ bricht die EZLN ihr monatelanges Schweigen und ruft zur „Nationalen Befragung gegen den Krieg der Ausrottung“ auf.
10. Juni
Bei der Räumung des autonomen Bezirks San Juan de la Libertad (El Bosque) werden in einem Feuergefecht acht Dorfbewohner und zwei Polizisten getötet. Die genauen Umstände der Schiesserei bleiben bis heute unklar.
Mai
Eine italienische Beobachtungs-Delegation von 120 Leuten wird aus Mexiko ausgewiesen.
Februar / März
Die europäische Solibewegung organisiert die „internationale Kommission zur Beobachtung der Menschenrechte“, die die Konfliktentwicklung vor Ort recherchiert und einen Bericht der UNO und verschieden Parlamenten übergibt.
Januar – Juli
Die Bundesarmee fällt in mehreren autonome Bezirken ein und verhaftet die Ratsmitglieder. Die autonomen Verwaltungen funktionieren klandestin weiter.
