25. November:
Nationales Treffen des Netzwerkes „Alle Rechte für alle / Red TDT“ in Oaxaca
In Oaxaca fand am 25. November das Treffen des nationalen Netzes von Menschenrechtsorganisationen „Alle Rechte für alle“ (Red TDT) statt. Es wurde festgehalten, dass die Ursprünge der aktuellen Menschenrechtskrise das Landes in der Kriminalisierung des sozialen Protestes, insbesondere in den Vorfällen vor neun Jahren in Oaxaca Stadt und in Atenco lägen. Im Ansteigen der Mordrate, des erzwungenen Verschwindenlassens und der Frauenmorde zeigten sich das erhöhte Klima der Gewalt und der Unsicherheit. Die Krise habe den sozialen Zusammenhalt geschwächt, was wiederum Privatisierungsreformen möglich gemacht habe. Die Gesellschaft werde ihrer Rechte beraubt. Gegenüber den gewerkschaftlich organisierten Lehrern wurde Solidarität bekundet. Sie seien eine der wichtigsten aktiven Gruppe des Landes. Wie schon im 2006 seien sie das Rückgrat der sozialen Bewegungen, deswegen würden sie so stark kriminalisiert.
