März:
Die Zapatistas kündigen an, sich in nächster Zeit ganz auf die Vorbereitungen und die Durchführung eines Schulprojektes konzentrieren, mit dem auch ein neuer Prozess des Austauschs zwischen der EZLN und anderen politischen Bewegungen und Organisationen initiiert werden soll. Im August diesen Jahres die sogenannte zapatistische „Kleine Schule“ für die der Bewegung nahe stehende Gruppen und Einzelpersonen eröffnet wird. In allen fünf Caracoles werden indigene Basisaktivisten als Lehrer in Schulklassen von ihren Erfahrungen des zapatistischen Autonomieprojekts aus den letzten Jahren berichten. Die Kommunikation und die Diskussion rund um das Thema der Kleinen Schule wird fortan der neu ernannte Subcomandante Moisés übernehmen. Der Tzeltal-Indigene kämpft bereits seit 1983 in den Reihen der Zapatisten und hat die Funktion des „Rektors“ inne. Obwohl sich die Guerilla fast ausschließlich aus Indigenen zusammensetzt, ist er der erste mit dem Rang eines Subcomandanten.
