Dezember 2007

13. – 17. Dezember:
Im Gedenken an Andrés Aubry findet in San Cristóbal die Tagung „Planet Erde – Antisystemische Bewegungen“ statt, bei der Marcos ankündigt, sich in nächster Zeit von der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um sich auf seine Aufgabe als Oberbefehlshaber der EZLN zu konzentrieren: „Die Zeichen des Krieges am Horizont sind klar. Krieg, wie Furcht, hat einen Geruch. Und sein übel riechender Gestank ist auf unserem Land bereits zu verspüren“.
Auf dem Weg zu neuen Antikapitalismen? (Luz Kerkeling)
Zapatistische Alarmstufe rot (Naomi Klein)
Weder Zentrum noch Peripherie (Sub Marcos)

22. Dezember:
In der kleinen indigenen Gemeinde Acteal im Hochland von Chiapas versammelten sich über 1000 Menschen aus 21 Ländern, um des dutzendfachen Mordes zu gedenken, der in diesem Ort vor zehn Jahren von regierungsnahen Paramilitärs verübt wurde.
Angst vor einem neuen Acteal (Thomas Zapf)

29. Dezember 2007 – 1. Januar 2008:
In La Garrucha findet das erste zapatistische Frauentreffen statt. Über 1.000 Frauen der indigenen Gemeinden diskutieren ihre Erfolge und Schwierigkeiten seit Beginn des Aufstands. Männer sind nur außerhalb des Versammlungsraums zugelassen, um Brennholz zu holen, Essen zu kochen und sich um die Kinder zu kümmern.
Männer an die Kochtöpfe (Luz Kerkeling)
„Wir können viel vom Mut der Zapatistinnen lernen“ (Interview mit Nikola Siller)