25. Feburar – 28. März

Mit einer spektakulären Reise der EZLN-Führung nach Mexiko-Stadt wird die Umsetzung der 1996 beschlossenen Verträge von San Andrés gefordert. In einer Phase, in der die Regierung auf Propagandaoffensiven, Zermürbung durch scheinheilige Verhandlungen und militärische Repression setzt, wendet sich die EZLN mit diesem Marsch an die Zivilbevölkerung, um den demokratischen Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Hunderttausende Menschen begrüssen die Delegation, die auf ihrem Weg durch die massive Anwesenheit in- und ausändischer Firedensbeobachter geschützt wird, immer wieder Halt in indigenen Dörfern macht und auch am „Nationalen Indigenen Kongress in Michiacan teilnimmt.
Den Abschluss der Reise bildete der Auftritt der zapatistischen Comandantes im mexikanischen Kongress. Als erste Rednerin betonte Comandante Ester die dreifache Unterückung der indigenen Frauen.
Sämtliche Reden während des zapatistischen Marsches findet ihr auf der Homepage von Zapapres. Für eine genauere Beschreibung der Reise klickt auf Marsch der indigenen Würde.