Mai 2014

2. Mai:
Anhänger der regierungsnahen Bauernorganisation CIOAC (PAN, PRI und Grüne) greifen den zapatistischen Verwaltungssitz in La Realidad an: Während eines Gesprächs zur Rückgabe eines Lastwagens unter Begleitung des Menschenrechtszentrums FrayBa erscheinen plötzlich rund 150 bewaffnete CIOAC-Mitglieder, beschädigen die autonome Gesundheitsstation, die Schule, mehrere Fahrzeuge und die Trinkwasserleitung und ermorden den Zapatist José Luis Solís Lopez durch gezielte Schüsse in Kopf und Brust.

 

25. Mai:
Im Rahmen der Gedenkfeier für den ermordeten Compa Galeano gibt Subcomandante Marcos bekannt, immer nur eine Kunstfigur gewesen zu sein, ein Ablenkungsmanöver und Zaubertrick für die Massenmedien. Nun aber ist eine neue Generation von ZapatistInnen herangewachsen und „Marcos“ nicht mehr notwendig: „Und zum Schluss werden jene, die verstehen, wissen, dass nicht geht, der niemals da war und nicht stirbt, der nicht gelebt hat.“