20. – 26. Dezember:
Die“Karawane für das Andenken und die Hoffnung“ mit den Eltern der entführten Studenten aus Ayotzinapa erreicht Mexiko-Stadt, um ernsthafte Ermittlungen durch Staat und Justiz zu fordern. Im September 2014 hatten Bundespolizisten die Studenten angegriffen: 6 Personen wurden ermordet, 200 verletzt, 42 sind bis heute verschwunden. Nach Erkenntnissen investigativer Journalisten und Berichten der Expertenkommission der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (GIEI) soll das 27. Militärbataillon zumindest indirekt an dem Massaker und der Entführung beteiligt gewesen sein.
25. Dezember 2016 – 4. Januar 2017:
Der Jahreswechsel wird mit dem Zusammentreffen »Die Zapatistas und die ConCiencias für die Menschheit« gefeiert.
29. Dezember 2016 – 1. Januar 2017:
Nach wochenlangen Diskussionen in den Dörfern geben EZLN und CNI bekannt, dass der Vorschlag, eine indigene Kandidatin für die Präsidentschaft aufzustellen, angenommen wurde. EZLN-Sprecher Subcomandante Moisés unterstreicht in seiner abschließenden Rede, die auf tosenden Beifall stößt: „Der Kapitalismus plündert, zerstört und unterdrückt auf der ganzen Welt Mensch und Natur. Der CNI hat entschieden, auf zivile und friedliche Weise zu kämpfen. Seine Ziele sind gerecht und nicht zu leugnen. Wir als Zapatistas werden den CNI unterstützen“.
