EZLN startete anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Mexiko eine Kampagne gegen das gesamte Parteiensystem und forderte stattdessen eine außerparlamentarische Mobilisierung und begann mit der „anderen Kampagne“. Mehrere Treffen mit allen linken Gruppierungen in Mexiko sollte zu einer landesweiten Vernetzung führen. Diese Kampagne wird nicht zuletzt durch immer wieder währende Angriffe von rechtsgerichteten Gruppen und ehemals verbündeten Bauernmilizen, mit denen sich die EZLN mittlerweile um ursprünglich gemeinsam besetztes Land im Streit liegt, überschattet. Mehrmals entzog sich die Führung der EZLN deshalb bereits der Öffentlichkeit, um sich auf drohende Konflikte vorzubereiten.
